Meine Herkunft.
Meine biographischen Erfahrungen.
Meine personale und soziale Identität.

Alle Menschen sind frei und gleich geboren – an Würde und an Rechten. (Artikel 1, Universelle Erklärung der Menschenrechte)

Meine gesellschaftliche Positionierung ist zum großen Teil zufällig – und sie bedeutet, privilegiert zu sein: europäisch, männlich, weiß.

Systemisch gesehen ist es notwendig, die Unterscheidungen zu reflektieren, die meinen Privilegien zugrunde liegen. Nur so kann ich „blinde Flecken“ aufklären und Hierarchien und Ausschlüsse kritisch hinterfragen.

Meine Haltung ist eng verbunden mit den Erfahrungen meines eigenen Coming-outs. Meine Professionalität ist meine Fachlichkeit und meine Biographie: Seit mehr als zwei Jahrzehnten arbeite ich in der psychosozialen Beratung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans* und Inter*Menschen.

Mein Verständnis von Diversity in meiner therapeutischen, beraterischen und pädagogischen Arbeit ist intersektional: Mein Blick auf sexuelle und geschlechtliche Identitäten ist ein Blick auf Diskriminierungserfahrungen und Empowerment in unterschiedlichen Dimensionen – Herkunft und Religion, Alter und Geschlecht, körperliche, seelische und geistige Befähigungen.